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Aktivismus

In einem bestimmten Themenfeld verfolgt Aktivismus ein konkretes Ziel, das einen Einfluss auf die Gesellschaft haben soll. Es ist eine Art Protest, der auf einen Missstand hinweist. Antifeminismus richtet sich oft gegen Aktivist*innen, die sich für emanzipatorische, feministische oder anderen Themen gegen Diskriminierung einsetzen. Formen des Aktivismus sind unterschiedlich, z. B. eine Straßendemonstration gegen rechts oder eine Onlinepetition für den Einsatz geschlechtergerechter Sprache.

Beschreibung

Im Abschlusspanel sprechen zunächst Ulle Schauws (MdB) und Dr. Dag Schölper (Bundesforum Männer) über die Rolle der Solidarität und wie diese aussehen kann. Auch Tagungsteilnehmende der Gruppen und Organisationen schließen sich der Diskussion an und geben Impulse zum Thema. Wo und durch was können Menschen sich solidarisch zeigen? Welche Rolle hat Selbstfürsorge in diesem Kontext? Und was wird benötigt, um Solidarität zeigen zu können?

Zum Video

Marktplatz: Netzwerkkonferenz Haltung zeigen - Heinrich-Böll-Stiftung

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Beschreibung

In dem Video stellen sich alle Vertretenden der Organisationen und Gruppen, die an der Netzwerktagung "Haltung zeigen" teilnehmen, vor. In 30 Sekunden bis 1-Minuten-Inputs geben die Vertretenden kurze Impulse über ihre Arbeit. Das Video bietet so einen Überblick über wichtige Gruppen im Bereich Antifeminismus, die zu dem Zeitpunkt (2020) aktuell aktiv waren. 

Der Veranstaltungsmittschnitt ist Teil der Netzwerktagung „Haltung zeigen“, die am 21. und 22. November 2019 am factory Campus in Düsseldorf stattfand. Die Tagung bot gleichstellungspolitischen und feministischen Akteur*innen und Multiplikator*innen die Möglichkeit, einen Einblick in den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zu Antifeminismus zu bekommen.

Dokumentationsübersicht der Netzwerktagung „Haltung zeigen“

Beschreibung

USA in den 1970ern: Phyllis Schlafly ist eine zentrale konservative, antifeministische Aktivistin im Kampf gegen die Durchsetzung des Equal Rights Amendment (ERA). Das ERA ist ein Verfassungszusatz, der die Gleichstellung von Frauen und Männern gesetzlich in den USA festschreiben soll. Schlafly wird dabei begleitet, wie sie das Konstrukt der traditionellen, heteronormativen (weißen) Familie beschützen will. Darüberhinaus arbeitet sie gegen Schwangerschaftsabbrüche und gleichgeschlechtliche Ehen und verstrickt sich dabei in Widersprüche: Inwieweit kann eine politische Lobbyistin, die zwar Mehrfachmutter ist, die Care-Arbeit selbst aber nicht erledigt, Repräsentantin für traditionelle Hausfrauen sein? Wird Schlafly von ihren männlichen Kollegen ernstgenommen? Ihre politisch-aktivistischen Gegnerinnen machen ihr außerdem das Leben schwer: Die Feministinnen der 2. Welle, wie Shirley Chisholm, die erste Schwarze Präsidentschaftskandidatin bei den Demokraten 1972, Gloria Steinem, Betty Friedan, Bella Abzug und Jill Ruckelshaus.

Die historische Miniserie illustriert zum Großteil wahre Gegebenheiten.