Heute Minus Früher – Wie Antifeminismus unser Zusammenleben gefährdet
Bei einem Bier oder anderem Spaßgetränk und interessanter Gesellschaft lassen sich manche – vor allem politische – Themen lockerer diskutieren. Wenn Bierdeckel dazu noch anregen, über bestimmte politische Errungenschaften nachzudenken, umso besser. Die Bierdeckelkampagne klärt mit Illustrationen und QR-Codes zu feministischen Errungenschaften in der Vergangenheit auf: vom Frauenwahlrecht 1918 bis zum Selbstbestimmungsgesetz 2024. Gleichzeitig zeigt sie, dass diese nicht selbstverständlich sind und von antifeministischen Gegenbewegungen angegriffen werden.
Herzstück der begleitenden Website ist ein Zeitstrahl mit feministischen Errungenschaften für Frauen und Queers in (West-)Deutschland und in Gesamtdeutschland nach der Wende. Zudem erklärt die Website kurz und knapp, was Antifeminismus eigentlich ist, und verweist auf Beratungsstellen, Medien und Infos zum Thema.
Die Kampagne ist im Kontext der Arbeit der Partnerschaften für Demokratie Köln entstanden. Begleitend zu den Bierdeckeln gibt es Postkarten und Plakate, die auch unabhängig von den Bierdeckeln funktionieren.
Die Kampagne eignet sich zum niedrigschwelligen Einstieg in das Thema im privaten Bereich. Im Berufskontext dient die Kampagne exemplarisch für ein spielerisch-interaktives Format für die Erwachsenenbildung ohne große Vorkenntnisse.