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Medien

Antifeministische Einstellungen haben längst auch Einzug in die Medienlandschaft gefunden. Egal ob Soziale oder klassische Medien, ob YouTube-Channel oder Zeitungskommentar: Antifeministische Medienschaffende wie Influencer*innen und Journalist*innen verbreiten über die ihnen zur Verfügung stehenden Kanäle ihre Haltungen, die so einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Medienkompetenz im Sinne eines kritischen Konsums ist dabei von hoher Relevanz, um z. B. sogenannte „Framings“, also die bewusste Rahmung in einen bestimmten Kontext, besser einordnen zu können.

Beschreibung

Eva Müller geht in dieser Reportage der Frage nach, wieso Frauen gegen Feminismus sind. Sie spricht mit drei Frauen, die viel in den sozialen Medien unterwegs sind, zwei davon sind selbst Influencer*innen. Jasmin ist Christin. Sie begründet Zweigeschlechtlichkeit als gottgewollt und argumentiert biologistisch. Auch Pia, Pastorin und Mitglied einer Freikirche, beruft sich auf eine biologistische Definition.

Müller unterfüttert ihre Aussagen teils mit (statistischen) Quellen und Zitaten bzw. mit Einordnungen von Expert*innen zum Thema. Zudem werden Ausschnitte von Beiträgen zum Thema Geschlechter-/Rollen auf Instagram und Tiktok gezeigt.