Religiöser Fundamentalismus

Beschreibung

Eva Müller geht in dieser Reportage der Frage nach, wieso Frauen gegen Feminismus sind. Sie spricht mit drei Frauen, die viel in den sozialen Medien unterwegs sind, zwei davon sind selbst Influencer*innen. Jasmin ist Christin. Sie begründet Zweigeschlechtlichkeit als gottgewollt und argumentiert biologistisch. Auch Pia, Pastorin und Mitglied einer Freikirche, beruft sich auf eine biologistische Definition.

Müller unterfüttert ihre Aussagen teils mit (statistischen) Quellen und Zitaten bzw. mit Einordnungen von Expert*innen zum Thema. Zudem werden Ausschnitte von Beiträgen zum Thema Geschlechter-/Rollen auf Instagram und Tiktok gezeigt.

Vortrag: Netzwerkkonferenz Haltung zeigen - Heinrich-Böll-Stiftung

video-thumbnail Direkt auf YouTube ansehen
Beschreibung

Im ersten Vortrag des Panels gibt Prof. Ursula Birsl der Uni Marburg einen Blick auf Deutschland, insbesondere Westdeutschland. Dabei definiert sie zunächst den zentralen Fokus von Feminismus, Herrschaft und Emanzipation und nicht Geschlecht. Birsl plädiert dafür, den Antifeminismus als weltanschauliche Gegenbewegung dazu zu verstehen, benennt entsprechende Akteur*innen und geht auch historisch auf Entwicklungen ein. Birsl betont die Rolle der Forschung zur fundamentalistisch-christlichen Rechten und Unterschiede in den Gesellschaftsschichten.

Vortrag Prof. Ursula Birsl (00:35:43) Abstract zum Vortrag

Im zweiten Vortrag spricht Neil Datta (European Parliamentary Forum for Sexual & Reproductive Rights) auf English über Anti-Gender-Mobilisierungen im europäischen Kontext. Datta erklärt die historische Entwicklung dieser Bewegungen: Welche Themen und damit auch Angriffsziele sind hier besonders relevant und warum? Kernthemen sind sexuelle und reproduktive Rechte, LGBTQI-Rechte, Kinderrechte, "Gender" und Gesetze und Politiken rund um Hassrede und Diskriminierung.

Vortrag Neil Datta (00:29:22)