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Wissenschaft

Beschreibung

Im Panel zum Thema der sozialen Frage und Antifeminismus sprach Prof. Annette Henninger (Uni Marburg): "Antifeminismus in Deutschland: Das Liberalisierungs-Paradox". Was ist das Liberalisierungsparadox? Zum einen ist es die Liberalisierung der Einstellung zu den Geschlechtern und zur Gleichstellung, zum anderen erstarken rechte Haltungen.

Wie lässt sich das Ganze erklären? Dazu führt Henninger Thesen auf: Antifeministische Haltungen versprechen eindeutige, festgelegte Identitäten, die im Hinblick auf Unsicherheiten diese vermeintlich beruhigen können. Das führt zu einer De-Thematisierung sozialer Ungleichheiten. Anhand mehrerer Fallstudien untermauert Henninger diese Thesen mit konkreten Ergebnissen. Dabei zeigt sie sechs Bereiche auf, die die Anschlussfähigkeit antifeministischer Diskurse im Mainstream beschreiben: die Ethnisierung von Sexismus, antifeministische Haltungen in der Wissenschaft, Sexualpädagogik, Mutterschaftsdiskurse, die Ehe für alle und politische Leitmedien.

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Argumente gegen antifeministische Behauptungen! | Andre Teilzeit - Elliott Tender

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Beschreibung

Youtuber Elliott Tender widmet sich ungefiltert gängigen Argumenten, die gegen Feminismus aufgebracht werden. Elliott greift die Argumente auf und erklärt, wieso die Logik dahinter nicht wirklich Sinn macht. Elliot nimmt dabei Bezug zu den Ursprüngen heutiger feministischer Strömungen, wie wichtig intersektionales Denken im Feminismus ist und, dass Gesetze und gelebte Realität nicht gleichbedeutend sind.

Folgende sechs Argumente werden angesprochen:

  • "Feminismus ist Männerhass"
  • "Wir sind gleichberechtigt und können machen was wir wollen"
  • "Feminismus schreibt vor, wie man zu leben hat"
  • "Männer und Frauen sind von Natur aus verschieden"
  • "Auch Männer werden in Werbungen sexualisiert"
  • "Männer werden auch vergewaltigt"