Frauenhass/Misogynie

Misogynie ist gleichbedeutend mit Frauenfeindlichkeit oder Frauenhass. In frauenfeindlichen bzw. misogynen Einstellungen wird Weiblichkeit (bei allen Geschlechtern) weniger Wert beigemessen als Männlichkeit. Im Unterschied zu Sexismus, wo Abwertung auch subtil oder indirekt in bestimmten Haltungen liegen können, zeichnet sich Misogynie durch aktiven Hass oder Spott gegenüber Frauen oder Weiblichkeit aus. Misogynie bzw. Frauenhass kann sich demnach auch durch körperliche Gewalt oder Femiziden äußern.

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Artikel und Publikationen
Beschreibung

Filmausschnitte aus der ARTE-Dokumentation "Feindbild Frau" und Gespräch mit den Gäst*innen Nicole Diekmann (Korrespondentin im Hauptstadtstudio des ZDF), Anna-Lena von Hodenberg (Gründungsgeschäftsführerin HateAid) und Ursula Duplantier (Regisseurin und Autorin des Films). Moderiert wird das Gespräch von Aline Abboud, Journalistin und Moderatorin. 

Die Dokumentation "Feindbild Frau" von ARTE dreht sich um den erstarkenden Antifeminismus, den Frauen im Netz, in der Politik, im Sport und im öffentlichen Leben erfahren. Sie legt einen Fokus auf Betroffene, die von Hetze aus dem rechten politischen Spektrum betroffen sind. Die Doku zeigt außerdem die Verstrickungen mit Rassismus und Antisemitismus auf und blickt auch in die historischen Ursprünge von Antifeminismus. Vernetzungsmöglichkeit für Antifeminist*innen werden aufgezeigt als auch wie ihre Argumente verbreitet werden. 

Die begleitende Diskussion beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen rechter Politik und Antifeminismus: Es geht um rechte Argumentationen, Geschlechterrollen, Verschwörungsmythen und um diverse extremistische Bewegungen.